Aktuell eröffnet die Gesellschaft vielschichtige Möglichkeiten, versehrte Körper wahrzunehmen. Zugleich diktieren bioethische, medizinische oder pädagogische Debatten den perfekten Menschen mit einem makellos funktionierenden Körper. Im Vortrag von Dr. Ben Schmidt geht es um die Deformation als künstlerische Strategie im Medium des Körpers als auch um die öffentliche Sichtbarkeit von Körperbehinderung im konventionellen Sinn.Wo die Schönheit oder ästhetische Kraft eines antastbaren Körpers in Erscheinung tritt, werden individuelle Wahrnehmungsmuster und politische Diskursformen verschoben.
Entry date:
2004-11-14
Last modification:
2004-11-14
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